Green Monsters Kaufbeuren e.V.

Green Monsters holen den Allgäuer Fiesel-Pokal

Green Monsters holen den Allgäuer Fiesel-Pokal

Die Piranhas klar mit 13:4 besiegt


Weit über einhundert Zuschauer zog es am Sonntagnachmittag in die Sparkassen Arena, um das Finale um den Allgäuer Fiesel-Pokal zu verfolgen. Es trafen sich mit den Piranhas und den Green Monsters die alten Konkurrenten aus der Nachbarschaft. Nachdem die Piranhas den dritten Platz der Deutschen Meisterschaft erreicht haben, waren sie natürlich scharf darauf, wenigstens den Allgäuer Fiesel-Cup zu holen. Die Green Monsters andererseits hätten es als Sahnehäubchen angesehen, zu der erst vor acht Tagen gewonnenen Deutschen Meisterschaft auch noch den Allgäuer Titel zu holen.

Spannung kommt bei den Treffen beider Mannschaften allemal auf, nur hielt sie diesmal nicht allzu lange her. Die Piranhas mussten einem Zwei-Tore Rückstand hinterherlaufen, sie konnten aber zum Drittelende hin ausgleichen. Im zweiten Drittel konnten sie ebenfalls das 4:4 egalisieren und zeigten sich bis dahin als ebenbürtigen Gegner.
Der Knackpunkt scheint nach einer Strafe eines Germaringers gekommen zu sein, denn die bis dahin erzielten vier Tore waren zugleich die letzten der Piranhas. Jetzt begann das Schützenfest der Green Monsters.
Präzisen Pässen, tollen Kombinationen sowie geschicktes Zusammenspiel, dem hatten die Piranhas nichts mehr entgegenzusetzen. Die Zuschauer erlebten eine Lehrstunde in Sachen Streethockey. Sieben Tore in einem Drittel gegen eine an sich gut eingestellte Mannschaft hatte es schon lange nicht mehr gegeben.

Die Torschützen für die Green Monsters: Alexander Thiel (4), Harald Schmid, Michael Paradeiser, Stefan Rott (je 2) Tobias Kastenmeier, David Vycichlo sowie Thomas Herbst.

Piranhas: Bashkim Zeqiri, Christian Gailhofer, Joseph Ludwig, Alexander Singer
 

Aktualisiert (Montag, 26. Juli 2010 um 21:35 Uhr)

 

Wiederholungstäter: die Green Monsters Kaufbeuren erneut Deutscher Streethockey- Meister

Wenn einer eine Reise tut…., dann kann er nicht nur was erzählen, sondern hat auch manchmal ein Mitbringsel für die Lieben zuhause im Gepäck. In diesem besonderen Fall sind es eher Trophäen, genauer gesagt zwei Pokale, die aufgrund besonderer Leistungen auf der Reise nach Heilbronn erworben worden sind.

Es ging eng, sehr eng her, doch letztendlich konnten sich die Fiesler aus Kaufbeuren mit dem Titel des Deutschen Streethockey- Meisters schmücken.

 

Sudden Death oder Sudden Victory? Das war eine Sache der Betrachtungsweise. Für die Heilbronn Hornets traf ersteres zu, den Green Monsters verblieb der zweite Terminus. Nach 2:45 Minuten der Verlängerung rissen die Kaufbeurer um ihren Teamchef Harald Schmid die Arme in die Höhe, denn dieser hatte mit dem fünften Tor der Monsters deren Meistertitel 2010 perfekt gemacht. Es folgten Freude auf der einen, Frust auf der anderen Seite. Die Hornets wollten den Ball nicht im Tor gesehen haben und gingen den Schiedsrichter an. Es gab unschöne Szenen, die zu dieser Meisterschaft nicht gepasst haben.

 

Alle Vorrundenspiele fanden am Samstag statt. Gleich in der Frühe hatten es die Kaufbeurer mit den Hornets aus Heilbronn zu tun. Das Spiel wurde mit 3:0 gewonnen und stellte einen guten Einstieg in das Turnier dar.

Ganz anders sah es mit dem nächsten Gegner, den Piranhas Germaringen aus. Diese mussten lange einem zwei Tore- Vorsprung der Green Monsters hinterherlaufen. Den Piranhas gelang es bis zum Spielende, diesen zu egalisieren. Das folgende Penaltyschiessen konnten die Green Monsters für sich entscheiden.

Der Gewinn dieser zwei Begegnungen war entscheidend für die Platzierung in der Finalrunde.

Die Wild Dragons aus Hamm sind der momentan einzige ernst zu nehmende Gegner aus Norddeutschland. Das Spiel konnte mit 10:3 Toren gewonnen werden.

Die Shadow Warriors aus Menden waren der letzte Gegner dieses Nachmittags. Die ungleiche Partie endete 13:1 für die Green Monsters.

Diese Ergebnisse bedeuteten mit dem ersten Platz der Vorrunde die Berechtigung zum Spiel um Platz eins der Finalrunde. Da die Piranhas auch das Spiel gegen die Hornets verloren hatten, konnten sie nur noch um den dritten Platz spielen. 

Das Endspiel wirbelte Emotionen auf. Die Kaufbeurer hatten nicht nur gegen einen hart spielenden Kontrahenten zu kämpfen, auch das heimische Publikum unterstützte die Mannschaft der Hornets lautstark. Doch auch das kleine Häuflein mitgereister Monsters- Fans hielt tapfer mit.

Jochen Gärtner im Tor der Green Monsters machte einen starken Eindruck, denn er hatte bereits zu Beginn einige satte Schlagschüsse abgewehrt. Max Schmiedle ist erst am Sonntag zur Truppe gestoßen, konnte aber auch das erste Tor verbuchen. Durch ein weiteres Tor von Sepp Staltmayr konnten die Monsters einigermaßen beruhigt in die Drittelpause gehen. 

Das Spiel im Mitteldrittel wogte eine Zeitlang ausgeglichen hin und her. In der 27. Minute mussten die Monsters in Unterzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. Das zweite Tor folgte auf dem Fuß. Michael Paradeiser konnte die Mannschaft wieder nach vorne bringen.

Gleich nach Beginn des Schlussdrittels konnten die Hornets zum 3:3 ausgleichen. Langsam lagen die Nerven blank. Minuten später gingen die Hornets zum ersten Mal in Führung. Die Zuschauer auf der Tribüne tobten. Fünf Minuten vor Schluss jubelten jedoch die Monsters und deren Anhängerschaft: Harald Schmid gelang der 4:4 -Ausgleich. Trotz wütender Angriffe der Heilbronner konnte sich Jochen Gärtner noch einige Male auszeichnen. Er hinterließ einen ausgezeichneten Eindruck.Da kein weiteres Tor mehr in der regulären Spielzeit erzielt wurde, mussten die Mannschaften nach kurzer Pause in die Verlängerung. Ergebnis: Siehe oben! 

Anzumerken wäre noch, dass Torsten Paul als Top- Scorer und Harald Schmid als bester Spieler des Turniers gewählt wurden.

Das Turnier fand einen würdigen Abschluss beim Besuch des Festzeltes am Tänzelfestplatz, zu dem sich auch einige Spieler der Piranhas aus Germaringen einfanden.

 

Aktualisiert (Mittwoch, 21. Juli 2010 um 20:31 Uhr)

 

Green Monsters für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Die Green Monsters sind als eindeutige Sieger aus den zwei Play- Off Spielen gegen die Wild Boys Rosenheim hervorgegangen und haben sich die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Streethockey redlich verdient. Diese findet heuer am 17. und 18. Juli im Eisstadion in Heilbronn statt.

Ausschlaggebend dafür waren die Ergebnisse der Qualifikationsspiele gegen die Wild Boys aus Rosenheim. Bei den Rosenheimern handelt es sich um eine um eine technisch gute und kämpferisch sehr gute Mannschaft. Die stemmen sich wirklich bis zur letzten Minute gegen eine Niederlage, finden aber in den Green Monsters einen adäquaten Gegner, der sich die Butter auch nicht vom Brot nehmen lässt.

 

Das Heimspiel der Green Monsters am Samstagabend besuchten über sechzig Zuschauer. Diese bekamen richtig was zu sehen für ihr Geld (2 Euro). Wie bereits erwähnt, schenkten sich die Mannschaften nichts, das Drittel endete 1:1, das Tor für die Monsters schoss Dominik Specht.

Im zweiten Drittel dominierte eindeutig die Heimmannschaft. Die Rosenheimer mussten drei Strafen überstehen, was ihnen ordentlich gelang. Den Torreigen eröffnete Harald Schmid, David Vycichlo war in der 26. Minute zweimal erfolgreich, Salvatore Grillo erzielte das fünfte Tor für die Green Monsters und der Hattrick gelang Vycichlo durch sein drittes Tor in diesem Spielabschnitt. Doch auch die Rosenheimer nutzten ihre Chancen. Schrödinger und kurz darauf Crisan brachten ihre Mannschaft auf drei Tore heran. Staltmayr erhöhte den Stand auf 7:3 für die Kaufbeurer.

Das letzte Drittel sah noch drei Tore durch Paradeiser, Thiel und wiederum Vycichlo.

 

Sonntagnachmittag fand das Rückspiel in Rosenheim statt. Zuhause stellen die Wild Boys durchaus eine Macht dar. Doch auch da mussten sie sich den Kaufbeurern geschlagen geben. Nach dem ersten Drittel lagen die Oberbayern noch mit 4:3 in Führung. Staltmayr, Schreiber und wiederum Staltmayr trafen für die Monsters.     

Stefan Rott und Harald Schmid egalisierten zum 8:8 Zwischenstand. Zu Beginn des Schlussdrittels gelangen den Wild Boys noch zwei weitere Tore, zwei Kisten durch Staltmayr, ein Tor durch Paradeiser und ein weiteres durch Max Schmiedle stellten den Endstand von 9:6 Toren und demzufolge die Teilnahmeberechtigung an der Deutschen Meisterschaft in Heilbronn her. Wir wünschen der Mannschaft viel Glück.

 

Streethockey-Vizemeister: Green Monsters Kaufbeuren

Mit einem mehr als verdienten 11:5 verließen die Green Monsters als Sieger den Sportpark in Germaringen. Das war zugleich die endgültige Platzierung, die die Green Monsters als  süddeutscher Streethockey -Vizemeister 2010 bestätigte. Heiß ging es her im Sportpark, nicht nur weil die Sonne senkrecht stand, sondern weil ebenso hitzige Gefechte auf dem Tartan-Belag stattfanden.

Wer gedacht hatte, dass die Piranhas den letzten Sieg über die Monsters zu wiederholen gedachten, sah sich getäuscht. Wenige Sekunden nach dem Anpfiff war es Torsten Paul, der den Torreigen für die Kaufbeurer eröffnete. In der siebten Minute waren es Stefan Rott, zwei Minuten später Michael Paradeiser und nach weiteren zwei Minuten Max Schmiedle, die den Green Monsters einen beruhigenden vier Tore -Vorsprung sicherten. Die Piranhas mühten sich zwar, konnten aber nichts Zählbares vorweisen. Somit agierten die Monsters. Wiederum Rott in der 18. und Salvatore Grillo in der 19. Minute schraubten den Vorsprung auf 6:0 Tore.

So konnte es weitergehen. Sekunden nach dem Wiederanpfiff schoss Max Schmiedle sein zweites Tor. Dies war zugleich das letzte für die Monsters in diesem Spielabschnitt. Vier Tore der Germaringer hatten die Kaufbeurer zu verdauen.

Recht viel mehr ließen die Monsters nicht mehr zu. Joseph Ludwig von den Piranhas konnte noch das fünfte Tor erzielen. Michael Paradeiser, Robert Mayer, Peter Walter und wiederum Paradeiser stellten den Endstand von 11:5 Toren für die Green Monsters her. Da lässt für die kommenden Play Off-Begegnungen hoffen.

Unter den ca. einhundert Zuschauern waren gut ein Drittel Kaufbeurer, die ein kampfbetontes und rasantes Spiel zu sehen bekommen haben.

Das erste Play Off-Spiel der Green Monsters für die Deutsche Meisterschaft findet am kommenden Samstag, den 03. Juli um 20:00 Uhr in der Sparkassen-Arena am Berliner Platz statt. Zu Gast sind die Wild Boys aus Rosenheim.

 
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