Geschichte

von der Gründung bis heute:

1983 wurde in Kaufbeuren eine neue Fieselmannschaft mit dem Namen „Die Russen“ gegründet. Vorbilder waren die damaligen Eishockeycracks der UdSSR um die Traumreihe Larionov, Krutov und Makarov. Gleich im ersten Jahr gewann diese Mannschaft den Titel des Kaufbeurer Stadtmeisters und auch 1984 wurde dieser Titel dann verteidigt. Ende dieses Jahres dann wurden in der Diskothek „Mylord“ mit dem damaligen Inhaber Max Endraß an der Spitze, die Green Monsters Kaufbeuren gegründet. Nachdem man 1985 meistens sehr erfolgreich an Turnieren teilgenommen hatte, wurde die Mannschaft beim VDEFC (Verein Deutscher Eishockey Fanclubs) angemeldet, um an einer Deutschen Meisterschaft im Fieseln / Streethockey teilnehmen zu können. 1986, bei der ersten Teilnahme der Green Monsters, wurde dieser Titel auch auf Anhieb gewonnen und auch in den beiden Folgejahren 1987 und 1988 führte an den Kaufbeurern kein Weg vorbei. Dreimal in Folge wurde die Deutsche Meisterschaft des VDEFC, welche in Turnierform jeweils in Düsseldorf ausgetragen wurde, gewonnen.

Doch schon lange träumte man im Lager der Green Monsters von einem eigenen Trainingsgelände und einem geregelten Spielbetrieb. Zwar spielte man in den Jahren an zahlreichen Turnieren mit, welche allzu oft gewonnen wurden, doch man wollte mehr. Und es gelang tatsächlich, im Ortsteil Neugablonz, unweit der Diskothek und dem damaligen Vereinslokal „Mylord“, ein richtiges Streethockey - Stadion in Eigeninitiative zu erstellen.

1990 war es dann auch soweit. Unter tatkräftiger Mithilfe der Green Monsters wurde der DFV (Deutscher Fieselverband) gegründet und es startete eine 1. Bundesliga mit sieben Mannschaften aus ganz Deutschland. Hamburg, Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen, Rosenheim, Füssen und Kaufbeuren waren die teilnehmenden Mannschaften. Auch hier gaben sich die Green Monsters keine Blöße und wurden von 1990 bis 1992 dreimal in Folge Deutscher Meister. Ende 1992 kam es dann zu einem Bruch innerhalb des Verbandes. Die Folge war, dass 1993 und 1994 keine Gesamtdeutsche Meisterschaft mehr ausgespielt wurde. Somit mussten sich die Kaufbeurer in diesen Jahren mit der Süddeutschen Meisterschaft begnügen. Aber als 1995 sich die Verbände wieder auf eine Austragung geeinigt hatten, waren die Green Monsters wieder da und gewannen 1995 die Deutsche Meisterschaft durch zwei Siege im Finale gegen die Black Crocodiles Berlin.

1996 und 1997 gewannen die Green Monsters zwar die Süddeutsche Meisterschaft, aber in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zog man zweimal im Finale gegen die Hurricans Bayreuth den Kürzeren und man wurde „nur“ Deutscher Vizemeister. 1998 reichte es dann auch nur noch zur Süddeutschen Vizemeisterschaft und am Ende des Jahres entschied man sich, freiwillig in die damalige Regionalliga zurückzugehen, da man sich die weiten Fahrten nicht mehr leisten konnte und auch die Spieleranzahl nicht mehr vorhanden war, um in der 1. KOHO - Streethockeyliga Süd bestehen zu können. Eigentlich klar, dass man 1999 die Regionalliga-Meisterschaft gewinnen konnte, was aber noch viel mehr zählte, war der Gewinn des SHV - Pokals. Hier nahmen alle Mannschaften aus dem Bereich des SHV teil und den Green Monsters gelang das Kunststück, diesen Pokal zu gewinnen. Namhafte Bundesligisten wurden zum Teil zweistellig von den Green Monsters bezwungen.

Trotz aller Erfolge stellten die Green Monsters Ende des Jahres 1999 den Spielbetrieb ein. Zwar nahm man noch an diversen Turnieren rund um Kaufbeuren teil, aber die große Zeit schien vorbei zu sein. Einige Spieler kamen bei anderen Mannschaften unter, andere hörten auf.

Doch als 2003 die Kaufbeurer Streethockey - Liga ins Leben gerufen wurde, waren alle ehemaligen Spieler wieder dabei. Die Auferstehung der Green Monsters konnte zudem nicht besser gelingen. Obwohl nach der Vorrunde durch zwei Niederlagen gegen die Ego Vipers der zweite Platz belegt wurde, konnten die Green Monsters in den beiden Finalspielen das Blatt wenden und bezwangen die Ego Vipers verdient zweimal mit 5:4 und wurden Meister der Kaufbeurer Streethockey - Liga.

Dieser Erfolg wurde 2004 wiederholt. Mit 12:6 und 18:5 Toren konnten wiederum die Ego Vipers geschlagen und somit die Meisterschaft der KSL sichergestellt werden.

2004 … 20 Jahre Green Monsters Kaufbeuren …. die bisher erfolgreichste Vereinsmannschaft in Deutschland …. und mit Günther Reichl spielt immer noch ein Spieler mit, der 1983 Gründungsmitglied der Mannschaft „Die Russen“ war und mit dabei war, als die Green Monsters Kaufbeuren ins Leben gerufen wurden ….. damals …. 1984 !!

 
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